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Ebbe und Flut prägen auch im Computerzeitalter weiter das Leben der drei Quadratkilometer großen Insel.
Wenn sich das Wasser zurückgezogen hat, machen sich an sonnigen Tagen Wanderer und Urlauber
in Scharen auf den Weg, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden:
Weite Wattflächen, ökologisch wertvolle Salzwiesen laden dazu ein.

Bereits im Jahre 1905 wird Neuwerk zum Erholungsort und Seebad.
Seitdem zieht es rund 100 000 Urlauber und Tagesausflügler alljährlich auf die Insel
"um sich den Wind um die Ohren wehen zu lassen."
Für einen längeren Urlaub auf der ruhigen, autofreien Insel
bieten die gemütlichen Pensionen einen Ausgangsort für Wanderungen an.
Und in den Restaurants werden die besonderen Spezialitäten der Insel angeboten.

Die Insel ist am leichtesten mit dem Schiff "Flipper" ( ca. 1 ½ Stunden Fahrzeit) von Cuxhaven
oder mit dem Wattwagen (ca. 1 Stunde) von Sahlenburg zu erreichen.
Wer gut zu Fuß ist, kann von Sahlenburg in gut in gut 2 ½ Stunden zur Ebbezeit über das Watt gehen.

Im Haus Bernstein, kann eine der größten Naturbernsteinesammlung Europas bewundert werden.
Dieses "Gold des Nordens" wie der Bernstein auch genannt wird, ist im Wattenmeer vor Neuwerk zu finden.

Zwei Schullandheime bieten Schulklassen die Möglichkeiten
die Insel Neuwerk und das Wattenmeer kennen zu lernen.
Die Stadt Salzgitter unterhält hier ein Zeltlager, wo Jugendliche in den Sommermonaten einen Zelturlaub verbringen.

Den Mittelpunkt der Insel bildet der Turm, das Fachwerkhaus mit einem Schullandheim
das Haus der Nationalparkverwaltung und einem Kaufmannsladen mit Gartenlokal.

Auf dem großen Platz vor dem Turm machen die Wattwagen aus Sahlenburg
und Dunen Rast, bevor sie sich auf den Rückweg machen.

Die Geschichte der Insel Neuwerk